Tiergestützte Therapie

Die positive Wirkung von Tieren im Rahmen der Therapie ist wissenschaftlich erwiesen. Tiere können Verantwortungsbewusstsein, emotionale und soziale Kompetenz sowie die Konzentration fördern. Außerdem können positive Erlebnisse geschaffen werden, Trost gefunden werden und Aggressionen verringert werden.

Meine Therapiehündin Coco ist eine 2013 geborene Cavalier King Charles Hündin. Sie wurde im Rahmen einer speziellen Ausbildung für ihre Tätigkeit als Therapiehund geschult. Für die tiergestützte Therapie bringt Coco ein freundliches, offenes Wesen mit; außerdem ist sie stressresistent und bleibt auch in schwierigen Situationen ruhig und gehorsam. Coco ist immer für die Kinder da, egal ob die Kinder freudig, ängstlich, wütend oder traurig sind. Sie darf gefüttert und gestreichelt werden und sie führt gerne unterschiedliche Kommandos aus, wie zum Beispiel: „Würfeln!“, „Außenrum!“, „Pfötchen“, „Männchen!“, „Stupps!“, „Hepp!“, „Hol das Bällchen!“. Zu einer lustigen Atmosphäre trägt sie mit ihrem – manchmal etwas lauten – Schnarchen bei.

Falls Interesse bei den Patienten besteht und die Eltern einverstanden sind, kann Coco bei unterschiedlichen therapeutischen Übungen mitwirken. So kann sie Bestandteil von Konzentrations- und Gedächtnisübungen sein, oder dabei helfen, Kinder zu aktivieren oder zu bremsen und ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu steigern.