Tiergestützte Therapie

Die positive Wirkung von Tieren im Rahmen der Therapie ist wissenschaftlich erwiesen. So werden seit Jahren Pferde, Delphine und Hunde bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Die Tiere fördern Verantwortungsbewusstsein, soziale Kompetenz und Konzentration. Außerdem können Aggressionen verringert werden.

Mit dem Begriff tiergestützte Therapie werden Interventionen bezeichnet, bei denen spzifische Tiere eingesetzt werden, um vorhandene Ressourcen des Kindes zu stärken, weniger gut ausgebildete Fähigkeiten, insbesondere im emotionalen und sozialen Bereich zu fördern, sowie die Kompetenzen des Kindes insgesamt zu verbessern. […] Der systematische Einsatz von ausgebildeten Hunden führt zur Verbesserung der Lernatmosphäre und individuellen Leistungsfähigkeit sowie des Sozialverhaltens. […] Tiere können an der Vermeidung und Heilung von Krankheiten beteiligt sein, Freude und Zärtlichkeit vermitteln und gleichzeitig positiv erzieherisch mitwirken, Konflite zu lösen und Traurigkeit zu vermeiden.

aus Heyer, M. und Kloke, N.: Der Schulhund. Künos, Nerdlen, 2013

Die Therapiehündin Coco wurde im Rahmen einer speziellen Ausbildung für ihre Tätigkeit als Therapiehund geschult. Für die tiergestützte Therapie bringt Coco ein freundliches, offenes Wesen mit; außerdem ist sie stressresistent und bleibt auch in schwierigen Situationen ruhig und absolut gehorsam. Coco ist immer für die Kinder da, egal ob die Kinder freudig, ängstlich, wütend oder traurig sind. Sie darf gefüttert und gestreichelt werden und sie führt gerne unterschiedliche Kommandos aus, wie zum Beispiel: „Würfeln!“, „Außenrum!“, „Pfötchen“, „Männchen!“, „Stupps!“, „Hepp!“, „Hol das Bällchen!“.

Falls Interesse bei den Patienten besteht und die Eltern einverstanden sind, kann Coco bei unterschiedlichen therapeutischen Übungen mitwirken. So kann sie Bestandteil von Konzentrations- und Gedächtnisübungen sein, oder dabei helfen, Kinder zu aktivieren oder zu bremsen.