Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie, die wissenschaftlich gut erforscht ist und sich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten bewährt hat. Sie dient der Behandlung psychischer Erkrankungen und kann die Lebensqualität in der gesamten Familie verbessern.

Erwiesenermaßen hat die therapeutische Beziehung – also das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut – eine maßgebliche Bedeutung für den Therapieerfolg. Deshalb lege ich schon beim Erstkontakt viel Wert darauf, dass sich die kleinen und großen Patienten wohlfühlen. Im Rahmen der Therapie soll ein vertrauensvoller Raum geschaffen werden, damit sich die Kinder und Jugendlichen öffnen können. Meine Hündin Coco trägt mit ihrer offenen Art und ihren großen braunen Augen und Schlappohren dazu bei, dass die Stimmung entspannt und freundlich ist.

Bei mir steht jede Person mit ihrer eigenen Persönlichkeit im Mittelpunkt. Ich nehme mir viel Zeit, um die Stärken und Bedürfnisse zu erkennen und diese zu fördern. Gemeinsam wird ein individueller Therapieplan entwickelt, der an den auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen der Schwierigkeiten ansetzt. Im Rahmen der Therapie leite ich meine Patienten zu einer aktiven Veränderung ihres Denkens, Handelns und Fühlens an.

Mir ist wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen die Ziele der Therapie selbst mitbestimmen, damit sie auch motiviert sind, diese zu erreichen. Der Fokus liegt darauf, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, damit meine Patienten die erzielten Fortschritte auch auf den Alltag und die Zeit nach der Therapie übertragen können.

Therapieschwerpunkte

Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 21 Jahren. Dabei behandle ich ein breites Spektrum psychischer Störungen, wobei sich Ängste, ADHS und Selbstwertprobleme als Schwerpunkte herauskristallisiert haben. Einige Therapieplätze halte ich außerdem immer für Fälle von Trauerbegleitung aufgrund von Verlusterlebnissen bereit, da mir dieses Thema persönlich am Herzen liegt. Ich biete Einzel– und Gruppentherapien an.

Therapieablauf

Der Erstkontakt kann über meine psychotherapeutische Sprechstunde stattfinden, zu der Eltern und Kinder gemeinsam erscheinen. Im Rahmen der ersten diagnostischen Termine zeigt sich, ob ggfs. eine Kurz- oder Langzeittherapie indiziert ist. Die durchschnittliche Dauer einer Therapie beträgt – bei wöchentlichen Terminen – zwischen 20 und 60 Einheiten. Die Bezugspersonen können regelmäßig einbezogen werden. Im Hauptteil der Therapie geht es darum, die Kinder und Jugendlichen Schritt für Schritt dazu anzuleiten, ihren Therapiezielen näherzukommen. Ich setze bei der Verhaltenstherapie vielfältige Methoden ein, wie z.B. therapeutische Gespräche, Konzentrationsübungen, Rollenspiele, Entspannungsverfahren, Übungen zum Angstabbau und einem selbstsicheren Auftreten.

Ich freue mich darauf, Ihren Sohn / Ihre Tochter in diesem Prozess zu unterstützen und zu begleiten.

Ihre Claudia Schwarz

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